Warum Stille so laut sein kann: Dein Handy, dein Gehirn und die Kunst, bei dir zu bleiben

Ein gemütlicher Sonntagmorgen. Regen, Kaffee, Stille. Doch plötzlich ist da dieser fast unwiderstehliche Drang, zum Handy zu greifen. Ein Versprechen nach noch mehr Gemütlichkeit?

Ich beobachte diesen Impuls und frage mich: Was ist so unerträglich daran, einfach nur zu sein? Warum schreit mein Geist sofort nach Input, sobald er keine Aufgabe hat?

In diesem Beitrag treffen wir unser inneres „Default Mode Network“ (DMN) – den Autopiloten im Gehirn, der Stille oft unerträglich macht – und wir entlarven das Handy als perfekten (aber ungesunden) Ausweg. Ein Text über die verlernte Fähigkeit, in uns selbst zu ruhen, und den Unterschied zwischen wahrer Selbstführung und digitaler Fremdsteuerung.

Ablenkung, Projektion, Konsum – Die teure Flucht vor uns selbst

Viele von uns lenken sich im Alltag mit Konsum, Zerstreuung oder Projektionen ins Außen ab – und übersehen dabei, wie sehr wir damit den Kontakt zu uns selbst verlieren. In diesem Artikel erfährst du, warum wir unangenehme Gefühle oft verdrängen, welche Folgen das für unser Lebensgefühl hat und wie echte Selbstzuwendung zu mehr innerem Frieden führen kann. Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen moderner Selbstentfremdung – und eine Einladung zur radikalen Annahme der eigenen inneren Welt.